Das Leben ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale!Fotograf Frankfurt






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Wo ist die Pausetaste?

Mittwoch, 02.07.2008

Hat das Leben überhaupt eine? Diese Frage stelle ich mir grad in den letzten Tagen sehr oft. Mit meinem Vater geht es steil bergab und wir hecheln hinterher um alles mögliche zu regeln. Nicht einfach, mit der Entfernung von 800 km.

Wenn alles klappt fahren wir von Freitag bis Dienstag hin, ansonsten muss ich noch 14 Tage warten. Ich möchte ihn gerne sehen, solange er noch weiß wer ich bin und vor allem solange er noch lebt. Und was noch viel wichtiger ist: ich denke das es meiner Mutter auch viel Kraft gibt.

2.7.08 00:00


Shit!

Donnerstag, 03.07.2008

Ich war vor der Arbeit mit meinem Spaßmobil noch schnell tanken und in der Waschanlage. Als ich dann bei der Arbeit angekommen bin, ist mir ein großer fieser Kratzer auf der Motorhaube aufgefallen. Jetzt auch noch der Ärger!

3.7.08 00:00


Zum Glück sind die Dinge manchmal anders als sie scheinen

Freitag, 08.03.2008

Nach eingehender Begutachtung und intensiven Gespräch stellte sich heraus, dass der Kratzer ein über den Lack gezogener Streifen Baumharz oder irgendwelcher anderer Kleber ist. Beherzter Einsatz der Tankstellenbesitzerin machten dem falschen Ding dann den Garaus. Wenn man sich die Bilder anschaut, sieht es aber wirklich verdammt echt aus. Zum Glück war es ja aber nicht so

 

4.7.08 07:22


Abschied nehmen...

Dienstag, 08.07.2008

Drei Tage und eine Nacht saß ich nun am Bett meines sterbenden Papas. Diesen Schmerz kann man mit Wort nicht beschreiben.

Die Krankenschwestern dort haben zwar gesagt, er bekommt nicht sehr viel mit, durch die Medikamente aber das glaube ich nicht ganz. Dafür waren manche Reaktionen zu eindeutig. Er hat direkten Blickkontakt gesucht, er hat meine Hand gedrückt und gestreichelt und er hat geweint.

Ich habe meinen Papa bisher nur dreimal weinen gesehen. Das erstemal, als Cynthia geboren wurde. O-ton meines Papas:"Sie sieht genauso aus wie du damals!" Das zweitemal als wir nach Süddeutschland gezogen sind und jetzt am Sonntag im Krankenhaus...

Er wird nicht mit lebensverlängernden Mitteln behandelt, für mich sind das eh nur leidensverlängernde Mittel!

Wie soll ich es sagen? Als alter Berufssoldat hat er seinen letzten Marschbefehl bekommen und sich auf den Weg gemacht.

Ich hoffe, er hat bald das Ziel seines Weges erreicht!

Ich liebe dich Papa!

8.7.08 00:00


Man kann nichts tun

Mittwoch, 09.07.2008

Ich wäre am Montag nicht mit nach Hause gefahren, wenn ich nicht wichtige Dinge zwecks Schulwechsel der Kleenen zu erledigen hätte.

Ich habe meiner Mutter versprochen, dass ich zurückkomme, sobald ich da einen Haken dranhabe. Nun sitz ich hier auf heissen Kohlen. Alle Hebel sind in Bewegung gesetzt, damit der Wechsel auf die gewünschte Schule endlich klappt. Ich hoffe, der Rektor lenkt endlich ein. Er weiß auch von unserer familiären Situation derzeit und das ich nur auf seine schriftliche Bestätigung warte. Vorher fahre ich nicht, das habe ich der Kleenen versprochen.

Ich bin innerlich total zerrissen!

9.7.08 07:23


Tschüss Papa

Freitag, 11.07.2008

Gestern abend war sein Leiden endlich zu ende. Und so war mein Papa. Er hat immer ganz anders reagiert als ich gedacht habe. Als ich mir mal meinen Kopf aufgeschlagen habe ist er mit meiner Mama und mir ins Krankenhaus gefahren. Die Ärzte mussten meine Wunde nähen und sich um meinen Papa kümmern, weil er umgekippt ist. Als ich ihn zusammen mit meiner Mama vom Bahnhof nach seinem Kuraufenthalt abgeholt habe und (18-jährig) beichten musste, dass ich schwanger bin war sein Kommentar nur:" Ach und ich dachte schon es sei etwas schlimmes passiert. Das Würmchen kriegen wir auch noch satt!" Nachdem ich ihn verzweifelt nach einer Autopanne anrief, beruhigte er mich mit Humor.

Das Gespräch lief so:

"Papa, du musst mir unbedingt einen Abschleppwagen rufen, ich habe ein Rad ab."

"Das weiß ich doch mein Schatz! Aber was ist mit deinem Auto?"

Auch wenn er manchmal ein brummeliger komischer Kauz war, er war immer für uns da wenn wir ihn gebraucht haben!

 

 

 


Lieber Papa,

ich danke dir für all die schönen Momente die du mir gegeben hast. Ich will nicht traurig sein, weil du gegangen bist sondern mich daran erfreuen, dass ich dich haben durfte. Du warst meinen Mädchen der wundertollste Opa der Welt. Und du warst mein persönlicher Held. Du hinterlässt eine riesige Lücke aber ich weiß das es dir jetzt gut geht. Und das ist für mich wichtig. Dein Platz ist in meinem Herzen, so bist du immer bei mir.

Dein Goldkügelchen

11.7.08 00:00


Gedanken

Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände
und Erinnerungen Stufen wären,
würden wir hinaufsteigen und dich zurückholen.

 

 

Du bist nicht mehr da, wo du warst,
aber du bist überall, wo wir sind.

 

 

Die Erinnerung ist ein Fenster
durch das wir dich sehen können, wann immer wir wollen.

11.7.08 00:00


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